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Open AccessVollständige AnalyseJun 21, 2026

Mikrobiota–Darm–Gehirn-Achse und Angst oder Depression: bibliometrische und visuelle Analyse

Diese bibliometrische Studie kartiert Publikationstrends zur MGB-Achse und psychischen Störungen, liefert aber keine Wirksamkeitsdaten für irgendeine klinische Intervention.

EvidenzniveauDNarrativ / Tier / in vitro / mechanistisch
Studientypnarrative_review
Stichprobe1816
EffektrichtungUnzureichend
SicherheitSehr niedrig
Klinische AnwendbarkeitSehr niedrig
Überinterpretationsrisiko1/5 · Niedrig
PICO
PopulationScientific literature indexed in the Web of Science Core Collection on the MGB axis and anxiety or depression
InterventionBibliometric analysis using CiteSpace and VOSviewer (co-citation, co-occurrence, collaborative networks, keyword burst detection)
Komparator
EndpunktAnnual publication volume; Geographic distribution of publications; Author productivity; Institutional productivity; Predominant keywords (co-occurrence)

Ergebniszusammenfassung

EndpunktEffekt95%-KISicherheitKlinische RelevanzAnmerkungen
Annual publication volumedescriptive count: 1816 articles, continuous annual increase (no statistical test reported)Sehr niedrig1 studies
Geographic distribution of publicationsdescriptive: China 497/1816 articles (27.37%)Sehr niedrig1 studies
Author productivitydescriptive: Cryan JF top author, 115 publicationsSehr niedrig1 studies
Institutional productivitydescriptive: University College Cork 138/1816 articles (7.60%)Sehr niedrig1 studies
Predominant keywords (co-occurrence)descriptive: probiotics and inflammation as top co-occurring keywords (no quantitative effect size reported)Sehr niedrig1 studies

Kontext

Angst und Depression betreffen weltweit hunderte Millionen Menschen. Die Mikrobiota–Darm–Gehirn-Achse ist ein zunehmend untersuchter pathophysiologischer Weg. Die Kartierung von Volumen, Akteuren und dominanten Themen in der Literatur lenkt künftige Forschungsprioritäten.

Was die Studie zeigte

Insgesamt wurden 1816 Artikel identifiziert, mit einem kontinuierlichen jährlichen Wachstumstrend. China führte mit 497 Publikationen (27,37% des Gesamtvolumens). Die Zeitschrift Nutrients konzentrierte 77 Artikel (4,24%). John F. Cryan war der produktivste Autor (115 Publikationen) und das University College Cork die produktivste Institution (138 Artikel; 7,60%). Probiotika und Entzündung waren die prominentesten Schlüsselwörter.

Wie es durchgeführt wurde

Bibliometrische Übersicht von Artikeln aus der Web of Science Core Collection ohne explizit genannte Zeitbeschränkung. CiteSpace und VOSviewer wurden für Ko-Zitationsnetzwerke, Keyword-Ko-Okurrenz und Länder- sowie Institutionskooperation eingesetzt. Es erfolgte weder eine PICO-basierte Studienauswahl noch eine Extraktion klinischer Daten.

Effektgröße

Nicht anwendbar: Die Studie misst keinen klinischen Effekt einer Intervention. Die Daten sind deskriptiv hinsichtlich bibliografischem Volumen und Kollaborationsnetzwerken.

Bias-Risiko

Single data source (Web of Science), excluding Scopus, PubMed, and other databases, which underestimates total production. No standardized risk-of-bias tool (RoB 2, ROBINS-I, or AMSTAR-2) was applied. Bibliometric analysis provides no information on methodological quality, replicability, or clinical validity of included studies.

Interpretationsgrenze

Was diese Studie NICHT beweist

Diese Studie beweist nicht, dass irgendeine Intervention an der MGB-Achse Angst oder Depression reduziert. Sie stellt weder Kausalität, Wirksamkeit, Sicherheit noch klinische Anwendbarkeit irgendeines therapeutischen Ansatzes fest.

In der klinischen Praxis

Diese Studie bietet KEINE Grundlage für eine Änderung der klinischen Praxis. Sie kartiert das Forschungsfeld, nicht die Wirksamkeit von Behandlungen. Fachleute sollten systematische Übersichtsarbeiten und RCTs für therapeutische Entscheidungen zu Probiotika oder MGB-Achsen-Interventionen konsultieren.

Einschränkungen

Einzelne Datenquelle (Web of Science), unter Ausschluss von Scopus, PubMed und anderen Datenbanken, was die Gesamtproduktion unterschätzt. Es wurde kein standardisiertes Bias-Risiko-Instrument (RoB 2, ROBINS-I oder AMSTAR-2) angewendet. Bibliometrische Analysen liefern keine Informationen über methodologische Qualität, Reproduzierbarkeit oder klinische Validität der eingeschlossenen Studien.

Was noch fehlt

Systematische Übersichtsarbeiten und Meta-Analysen von RCTs mit standardisierten klinischen Endpunkten (validierte Angst- und Depressionsskalen) sind erforderlich, um das bibliografische Volumen in handlungsleitende Empfehlungen zu übersetzen.

Technischer Anhang

Versionsverlauf

  • 1.0 · 2026-06-21 — Auto-generated under Evidence Standard v1.0

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