← Reviews
Jul 8, 2026

Iatrogener Schaden bei Kindern und Jugendlichen mit Migräne: systematisches Review mit Meta-Analyse

Etwa 30 % der pädiatrischen und jugendlichen Migränepatienten berichteten unter pharmakologischer Prophylaxe über mindestens ein unerwünschtes Ereignis.

EvidenzniveauASystematische Übersicht / Meta-Analyse
Studientypmeta_analysis
Stichprobe2742
EffektrichtungNeutral
SicherheitHoch
Klinische AnwendbarkeitHoch
Überinterpretationsrisiko1/5 · Niedrig
PICO
Population
Intervention
Komparator
Endpunkt

Was die Studie zeigte

Die Meta-Analyse umfasste 40 Studien, 62 Teilstichproben und 2742 Patienten; 30 % erlitten mindestens ein unerwünschtes Ereignis. Topiramat war die am häufigsten untersuchte Substanz (22 Teilstichproben), gefolgt von Propranolol und Natriumvalproat. Erenumab zeigte die höchste Rate unerwünschter Ereignisse, wahrscheinlich bedingt durch seinen Applikationsweg.

Wie es durchgeführt wurde

Systematisches Review mit Suchen in PubMed und Scopus; Meta-Analyse schätzte gepoolte Anteile unerwünschter Ereignisse mit 95%-KI für Substanzen, die in mindestens zwei Stichproben vertreten waren, unabhängig von der Dosis.

Bias-Risiko

Das Abstract gibt keine Auskunft über Heterogenität zwischen Studien oder individuelle methodische Qualität; die Gesamtstichprobe (n=2742) ist auf viele Untergruppen verteilt, was die substanzspezifische Präzision mindert. Der Text ist abgeschnitten, sodass die Erenumab-Befunde nicht vollständig bewertet werden können.

Interpretationsgrenze

Was diese Studie NICHT beweist

Diese aggregierten Daten zu unerwünschten Ereignissen erlauben keine Schlussfolgerung, dass ein bestimmtes Medikament für die Migräneprophylaxe bei Kindern und Jugendlichen sicher oder wirksam ist.

In der klinischen Praxis

Die Daten unterstützen Vorsicht bei der Verschreibung pharmakologischer Prophylaxe in dieser Altersgruppe angesichts des heterogenen Sicherheitsprofils der Substanzen. Aus dieser Studie allein lässt sich keine Erstlinienempfehlung ableiten.

Einschränkungen

Das Abstract gibt keine Auskunft über Heterogenität zwischen Studien oder individuelle methodische Qualität; die Gesamtstichprobe (n=2742) ist auf viele Untergruppen verteilt, was die substanzspezifische Präzision mindert. Der Text ist abgeschnitten, sodass die Erenumab-Befunde nicht vollständig bewertet werden können.

Technischer Anhang

Versionsverlauf

  • 1.0 · 2026-07-08 — Auto-generated under Evidence Standard v1.0

Kostenpflichtiger Zugang: strukturierte Zusammenfassung aus öffentlichen Metadaten; konsultieren Sie die Originalstudie an der Quelle.

Microbiota Weekly

Die Mikrobiota-Evidenz der Woche, in Ihrer Sprache. Strukturierte Zusammenfassungen, rückverfolgbar zur Quelle.