Fäkale Mikrobiota-Transplantation bei postoperativer chronischer Obstipation bei einem älteren Patienten: Fallbericht
Ein einzelner älterer Patient mit refraktärer chronischer Obstipation und chirurgisch veränderter Darmanatomie zeigte nach FMT eine symptomatische Auflösung.
| Population | — |
|---|---|
| Intervention | — |
| Komparator | — |
| Endpunkt | — |
Was die Studie zeigte
Das Abstract beschreibt einen 65-jährigen Mann mit vorausgegangener Sigmoidostomie, Enterostomie und Jejunostomie sowie einer 11-jährigen Anamnese refraktärer Obstipation, der innerhalb von 6 Monaten nach FMT eine vollständige Auflösung von Blähungen und Bauchschmerzen erzielte. Während der Nachbeobachtung wurde kein Rückfall beobachtet.
Wie es durchgeführt wurde
Es handelt sich um einen Einzelfallbericht ohne Kontrollgruppe. Die FMT wurde nach dem Versagen konventioneller Laxantien (Laktulose, Rizinusöl und Glyzerin-Einläufe) angewendet.
Bias-Risiko
Isolierter Fallbericht (n=1) ohne Vergleichsgruppe, ohne Verblindung und ohne Angaben zum FMT-Protokoll, zum Spender oder zur genauen Nachbeobachtungsdauer. Kausalität kann nicht belegt werden.
Was diese Studie NICHT beweist
Es kann nicht geschlossen werden, dass FMT bei chronischer Obstipation älterer Patienten mit veränderter Anatomie wirksam ist oder dass die beobachteten Effekte ausschließlich der Intervention zuzuschreiben sind.
In der klinischen Praxis
Der Befund rechtfertigt keine Änderung der klinischen Praxis; FMT bei chronischer Obstipation bleibt experimentell und erfordert kontrollierte Studien vor jeglicher Empfehlung.
Einschränkungen
Isolierter Fallbericht (n=1) ohne Vergleichsgruppe, ohne Verblindung und ohne Angaben zum FMT-Protokoll, zum Spender oder zur genauen Nachbeobachtungsdauer. Kausalität kann nicht belegt werden.
Technischer Anhang
Versionsverlauf
- 1.0 · 2026-07-20 — Auto-generated under Evidence Standard v1.0
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